Unternehmen, die sich trotz Corona als sichere Arbeitgeber*innen bei Nachwuchskräften präsentieren, sorgen dafür, dass der Talent-Pool auch über das Jahr 2020 hinaus erhalten bleiben wird. Doch wie sind solche Recruiting-Ziele mit Budgetkürzungen und Einstellungsstopps vereinbar? Und wie gehen Unternehmen mit diesem Zielkonflikt um?

„Die HR-Strategie hat sich auf verschiedenen Ebenen verändert. Zum einen setzen Arbeitgeber verstärkt auf Employer Branding. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund sinnstiftend, dass Berufseinsteiger*innen besonders von der aktuellen Situation betroffen sind. Zum anderen haben viele Unternehmen ihr Recruiting digitalisiert“, weiß Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision, aus ihrem Kundenkreis zu berichten.

Die HR-Teams arbeiten überwiegend im Homeoffice, sie nutzen online-basierte Recruiting-Maßnahmen und auch Personalauswahl und Onboarding finden per Telefon oder Video statt. Die derzeit beliebtesten Maßnahmen sind Online-Events, Webinare und digitale Imagewerbung. „Durch die Corona-Krise wird sich der Recruiting-Prozess auch nachhaltig verändern“, so Dr. Monika V. Kronbügel weiter.

Insgesamt zeigen sich die Personalabteilungen – zum heutigen Zeitpunkt – für das Jahr 2021 jedoch hoffnungsvoll: Mehr als 50 Prozent glauben, die Corona-Krise wird keine Auswirkungen auf die Recruiting-Strategie im nächsten Jahr haben, und auch Einstellungsstopps soll es dann nicht mehr geben. Der Personalbedarf hat sich durch Corona nur verschoben. Die Annahme, dass es dadurch auch einen Aufholbedarf geben wird, ist also durchaus realistisch.

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