Auslandserfahrung ist für viele Mitarbeiter und Unternehmen ein wichtiger Baustein des Gesamterfolges, birgt allerdings auch Risiken. Wenn der Arbeitgeber für die Arbeitnehmer die Möglichkeit schafft, Auslandserfahrung zu sammeln, ist es wichtig, dass ein Prozess aufgesetzt wird, der den Auslandsaufenthalt sinnvoll integriert und gleichzeitig die Rückkehr gut vorbereitet. So vermeidet das Unternehmen, Fachkräfte zu frustrieren oder gar zu verlieren.

Abwanderung an die Konkurrenz – ein Fall aus dem Kundenstamm der Global DiVision. Ein Unternehmen aus der Logistikbranche verlor über viele Jahre wertvolle Mitarbeiter an Wettbewerber, denen sie es ermöglicht hatten, bei Tochterunternehmen Auslandserfahrung zu sammeln. Dies war sowohl ein Verlust von Know-How als auch in finanzieller Hinsicht.

Der GDIC-Lösungsansatz:
Global DiVision fand heraus, dass die Hauptursache ein Prozess war, der den Mitarbeitern die Rückkehr erschwerte, statt sie zu binden. Denn Voraussetzung für die Auslandserfahrung bei einem Tochterunternehmen war die Auflösung des bisherigen Arbeitsvertrages. Die Mitarbeiter-Innen mussten einen Vertrag direkt mit dem Tochterunternehmen abschließen – es gab keine Lösung dafür, Auslandserfahrung bei einem Tochterunternehmen mit dem bestehenden Arbeitsvertrag zu machen. Erschwerend kam hinzu, dass bei der Rückkehr zudem ein erneutes Bewerbungsverfahren bei dem Mutterunternehmen eingeleitet wurde.

Um diese Prozesse und damit die Rückkehr der Mitarbeiter zu vereinfachen, wurde das System für Expats, also für Mitarbeiter, die ins Ausland gehen, neu aufgestellt und eingeführt. Gute 18 Monate später ermöglicht der Konzern Auslandsaufenthalte mit reizvolleren Rahmenbedingungen: Unter anderem wird die Position der Angestellten nach der Rückkehr sowie die Dauer des Einsatzes bestimmt und festgelegt. Kündigungen und neue Vertragsabschlüsse gehören der Vergangenheit an.

Das sagt unser Kunde zu dem neuen Prozess: „Seit wir unser System umgestellt haben, hat nicht nur das Interesse an Entsendungen zugenommen, sondern auch die ersten Rückkehrer sind wieder im Hause. Darüber hinaus sind wir für neue Bewerber attraktiver geworden“, so der Global Senior Vice President Human Resources der Unternehmensgruppe.

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