Ambigui-was…? Kein Problem, wenn Sie diesen Ausdruck noch nicht kennen. Er beschreibt die Fähigkeit, mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Handlungsweisen aushalten bzw. ertragen zu können. Dabei ist sie gerade heutzutage wichtiger denn je. Wer diese Fähigkeit bei sich etabliert, ist gut gewappnet gegen die kleinen und großen Widrigkeiten des Alltags – egal, ob am Arbeitsplatz oder im Privaten. Aber wie genau geht man an die Sache heran?

In einem ersten Schritt machen Sie sich bewusst, dass frustrierende und widersprüchliche Situationen zum Leben dazugehören. Wer das akzeptiert, ist schnell beim nächsten Schritt, dem Umgang mit solchen Erlebnissen. Vergegenwärtigen Sie sich, dass es besser ist, die Bedürfnisse anderer Menschen anzuerkennen, statt sich in Kämpfe zu verstricken. Es wird immer ein gewisses Maß an Unvorhersehbarkeiten geben. Wenn Sie lernen, diese als normal zu begreifen und Ziele nicht gleich in Frage zu stellen, sobald sich etwas anders entwickelt als geplant, sind Sie auf einem guten Weg.

Ein Patentrezept für den Umgang mit Ambiguität gibt es zwar nicht, Sie gewinnen aber viel, wenn Sie solche Erfahrungen unter „learning-on-the-job“ verbuchen. Festgefahrene Erwartungen gegenüber Abläufen können Sie auf diese Weise besser mit der realen Situation abstimmen. Und wo steht eigentlich geschrieben, dass alles immer glatt und vorhersehbar ablaufen muss? Gegenwind – gerade in Zeiten von Covid-19 – kann durchaus motivierend wirken und uns lehren, einen »langen Atem« zu bewahren.

Die aktuelle Situation verlangt uns allen ein hohes Maß an Flexibilität und eine schnelle Anpassungsgabe ab. Daher ist es nur von Vorteil, sich zu solidarisieren, um gemeinsam Lösungen zu finden. Wertschätzung, Verständnis und Freundlichkeit sorgen für Loyalität bei Partner*innen und Mitarbeiter*innen. Nur so können sich Unternehmen auch in einer Welt mit Corona weiterentwickeln.

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