Lange hatten sich die klassischen Modehändler geziert und sich nur widerstrebend auf übermächtige Konkurrenten wie Zalando oder AboutYou eingelassen. Doch spätestens mit der Corona-Krise wurde die Zusammenarbeit mit den Online-Plattformen interessant. Mittlerweile verkaufen tausende von Boutiquen über Zalando und Co. ihre Kleidung.
Mit vergleichsweise kleinem Engagement konnten sie so den Anschluss halten, als die stationären Läden schließen mussten. Und es ist kaum denkbar, dass die Unternehmen das digitale Neuland nach der Pandemie wieder verlassen werden.

Was diesen Prozess angeht, ist die Modebranche in guter Gesellschaft. „Es geht ein Transformationsschub durch den Mittelstand“, sagt Dr. Monika V. Kronbügel, CEO der Global DiVision. Lange hatten viele Mittelständler*innen bereits einzelne Prozesse digitalisiert. Aber das eigene Geschäftsmodell wirklich digital zu transformieren, war insbesondere Familienunternehmen nicht so richtig geheuer. Nun offenbart eine repräsentative Umfrage der DZ Bank, dass viele bereit sind, ihre Firmen-DNA mit der Digitalisierung zu verändern und in die Zukunft zu investieren.

Rund 20 Prozent der 1500 befragten Unternehmen wollen ihre Produktion und ihre Geschäftsmodelle langfristig neu ausrichten. Das gelte für alle Branchen und Größenklassen. Knapp 40 Prozent der Mittelständler stocken der Studie zufolge ihre Investitionen in Digitalisierung, neue Technologien und Künstliche Intelligenz auf. Bei den Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz ist es sogar die Hälfte.

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