Unser Arbeitsalltag ist seit Jahren einem Wandel unterworfen, der offenbar erst begonnen hat und weitreichende Änderungen des Miteinanders und des Alltags eines Jeden mit sich bringt. Ein Schlagwort der neuen Arbeitskultur ist der Coworking Space.

Wie aber funktioniert das? Aus Sorge Geld falsch zu investieren und die Produktivität zu senken, engagierte ein 70 Jahre altes Maschinenbauunternehmen die Spezialisten von Global DiVision um herauszufinden, welche Lösungen die richtigen für das Unternehmen sind.

„Mittels einer Analysephase mit Befragungen und Erarbeitung einer Workshop-Reihe haben sich für das Unternehmen „10 goldene Regeln“ ergeben“, so Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision.

1. Sie sind hier nicht zum Spaß!

Es geht um Arbeitsplätze! Nicht um Freizeitgestaltung. Hier soll produktiv und erfolgreich gearbeitet werden. Gefragt ist eine professionelle Einstellung – in entspannter Atmosphäre.

2. Gemeinsam

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sich auf der Gemeinschaftsfläche einen Schreibtisch auszusuchen, dann am besten dort, wo Coworker mit ähnlichen Herausforderungen sitzen. Es kann sehr hilfreich sein, Erfahrungswerte auszutauschen und sich gegenseitig durch Tipps zu unterstützen.

3. Diskretion

Die offene Atmosphäre, der Austausch und die unkomplizierte und direkte Kommunikation sind wesentliche Vorteile beim Coworking. Aber Vorsicht. Hier arbeiten viele Ebenen nebeneinander – nicht alles ist für alle bestimmt. Einzelbüro und Meetingraum gehören zwingend zum Coworking-Konzept. Und Privates sollte auch hier privat bleiben – siehe Regel 1.

4. Rücksicht

Die Stärke des Systems ist gleichzeitig seine größte Schwäche – die offene Atmosphäre. Zuviel Betrieb, laute Musik, lebhafte Telefonate, angeregte Unterhaltungen. Einen Tisch weiter wird vielleicht gerade intensiv an der wichtigsten Präsentation der Karriere gearbeitet …
Also nehmen Sie Rücksicht: „Die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.“

5. Respekt

Auch wenn Sie Ihren Platz nur selten nutzen, viel auf Reisen sind oder zusätzlich noch in anderen Locations arbeiten: Wenn Sie hier sind, sind Sie Teil des Ganzen. Ein Teil wie alle anderen. Denken Sie daran – auch wenn die Dinge mal nicht so laufen wie gewünscht.

6.Augenhöhe

Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen, Erfahrungen und Lebensläufe aufeinander. Coworking funktioniert nur auf Augenhöhe. Beurteilen Sie nicht das, was war – arbeiten sie zusammen an dem, was wird.

7. Ordnung

Kreatives Chaos gut und schön – aber Essensreste, Pfandflaschen oder ein mehrfach geschichteter Schreibtisch gehören nicht dazu. Weder die Kollegen noch Kunden oder Geschäftspartner wollen so etwas sehen. Kreatives Chaos braucht eine gewisse Ordnung und Platz sich zu entfalten – ansonsten ist es einfach nur Chaos.

8. Community-Manager

Man könnte ihn auch „Feel-Good-Manager“ nennen. Achten Sie bei der Etablierung eines solchen Arbeitsumfeldes darauf, dass es einen zentralen Ansprechpartner für organisatorische, logistische oder auch soziale Fragen gibt. So können sich alle anderen auf das Wesentliche konzentrieren.

9. Pausenraum reloaded

Pause machen bedeutet nicht nur sich auszuruhen. Vielmehr geht es darum, einmal komplett den Kopf frei zu bekommen und nicht beim Kaffee weiter über die Marketingstrategie zu diskutieren. Entsprechende Angebote im Pausenraum können da helfen. Eine Partie Kicker hat schon viele Denkblockaden gelöst!

10. Afterwork

So wie sich klassische Grenzen des Arbeitsalltags im Coworking-Space auflösen, so ist es auch mit dem Übergang zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Gemeinsame Afterwork-Happenings vertiefen die Beziehungen, lassen Platz für neue Ideen und bieten die Möglichkeit mit geladenen Impulsgebern ins Gespräch zu kommen und das Thema weiter zu entwickeln.

Coworking mit Global DiVision