Kann es sein, dass fast jeder Schäfer besser als eine Führungskraft führen kann? „Ja“, sagt Dr. Monika V. Kronbügel. Die CEO von Global DiVision weiß, dass sich die Zeit der Fachexperten dem Ende zuneigt. Wer seine Produkte und Produktionsanlagen kennt, verfügt nämlich bei den Themen Mitarbeiterführung und Sozialkompetenz nicht zwangsläufig über das nötige Grundwissen. „Es wird Zeit, dass wir dem Führungsexperten ein eigenes Berufsbild geben“, so Dr. Monika V. Kronbügel weiter.

Dabei sei der Fokus von der Fachkompetenz zur Kompetenz in Sachen Mitarbeiterführung verschoben. Mitarbeiterorientierung und Sozialkompetenz sollten in gezielten Coachings vermittelt werden. Statt die Arbeitstage für rein fachliche Themen zu verplanen werden ausreichende Zeitfenster für reine Führungsaufgaben reserviert.

Ihre Gedanken leitet die CEO vom Einsatz ihres Teams bei einem französischen Telekommunikationsdienstleister ab. Dort haben sich Senior- und Juniormanagement noch in hierarchischen Strukturen den Platz neben dem Unternehmensgründer erkämpft. „Und dieses Denken stellen wir gerade auf ganz neue Füße“, berichtet Dr. Monika V. Kronbügel. 14 Monate haben Global DiVision und Partner gebraucht, bis nach anfänglichen Schwierigkeiten die Mitarbeiterführung nun auch ohne die klassischen Insignien der Macht funktioniert. Erste Bilanz vom Senior Vice President des Kommunikationsriesen: „Unser Krankenstand und die Fluktuation sind merklich zurückgegangen.“

„Dirigenten-Ausbildung“ bei Global DiVision