Im Zeitraffer haben Unternehmen aller Größenordnungen in den letzten Monaten gelernt, dass etablierte Unternehmensstrukturen nicht immer zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden passen müssen. Die Situation in Zeiten von Corona warf ganz grundlegende Fragen auf:

• Welche Produkte und Services stellen wir her?
• Wie entwickeln wir diese und wen benötigen wir dafür?
• Wie lange dauert das Bauen und welchen Preis verlangen wir?

Wer den Fokus ausschließlich auf das Angebot richtet, weil dieses zu beziffern ist, kontrollierte die Situation jedoch nur scheinbar. Mit der Prämisse „was ich mache, kann ich bestimmen, was andere machen eher selten“, kann es passieren, dass man wesentliche Fragestellungen außer Acht lässt:

• Welche Probleme, die wir lösen wollen, haben die Menschen?
• Wie wollen wir diese Probleme lösen?
• Wieviel Geld sind Menschen bereit für diese Produkte und/ oder Services auszugeben?

Die Antworten auf diese Fragen erfordern eine tiefergreifendere Analyse als nur reine Zahlenkalkulation. Zudem ziehen sie zumeist Veränderungen nach sich, die Auswirkungen auf die Arbeitsstrukturen und am Ende auch auf den Preis haben können.

Dennoch wissen wir heute mehr denn je, dass auf dem Preisschild Gesundheit „kostbar“ steht. Daher ist es gut, sich nicht ausschließlich am wirtschaftlichen Erfolg zu orientieren, denn der kann im Fall der Fälle auf sich warten lassen. Unternehmen mit den passenden Produkten, konnten sich natürlich auch im Corona-Lockdown über wirtschaftlichen Erfolg freuen. Unbezahlbar wird der Erfolg allerdings erst, wenn ein Unternehmen mit dem Vertrauen seiner Mitarbeiter*innen und Kund*innen durch jede Krise getragen wird.

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