Es gibt Phasen im Leben, die eine ganz besondere Herausforderung darstellen: Job, Karriere, Partnerschaft und Familiengründung sind nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen.

„Und, wo kommst Du her?“ – Eine Frage, die zunächst unverfänglich ist und Interesse ausdrückt. Die Frage „Ja, aber wo kommst Du wirklich her?“ hingegen, ist fast immer deplatziert, weil sie meistens Personen gestellt wird, die nicht vermeintlich „deutsch“ aussehen. „Derlei Fragen implizieren ein Nicht-Dazugehören”, erklärt Expertin Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision.
Doch wie kann man bewusster oder unbewusster Diskriminierung am Arbeitsplatz entgegenwirken?

„Ein sehr effizientes Tool sind Diversity-Trainings“, empfiehlt Dr. Monika V. Kronbügel. Sie helfen Unternehmen nicht nur, die kommunikativen Strukturen und das Verhältnis unter den Mitarbeiter*innen zu verbessern. Sie helfen auch dabei, das volle Potential im Team zu entfalten und ein diverseres Recruiting zu entwickeln. Durch die neu erworbenen Kompetenzen lässt sich zudem die Außendarstellung eines Unternehmens weiterentwickeln. Das erschließt neue Zielgruppen für Produkte und Dienstleistungen.

Doch Diskriminierung beschränkt sich nicht allein auf die Herkunft von Mitarbeiter*innen. Auch das Geschlecht, das Alter, eine Behinderung oder die sexuelle Orientierung können zu Benachteiligung oder Ausgrenzung führen. Eine Sensibilisierung für das Thema kann zum Beispiel mit Hilfe von sogenannten „DiversityParcours” vermittelt werden. Diese zeigen Mitarbeiter*innen, in wie viele Gruppen, man sie theoretisch selbst einordnen könnte. Auf diese Weise ist es möglich, Schubladendenken und eingefahrene Vorstellungen zu hinterfragen.

„Wichtig für ein effizientes Diversity-Training ist es, die Teilnahme freiwillig zu halten. Nur so fühlen sich Mitarbeiter*innen nicht gezwungen, was sich anderenfalls kontraproduktiv auswirken würde“, weiß Susanne Mueller, Partnerin von Global DiVision in Nordamerika. „Ein weiterer essenzieller Baustein ist der Bereich Sprache“, so Susanne Müller weiter. Die Frage danach, welche Bezeichnungen diskriminierend sind oder welche versteckten Botschaften man transportiert, ist enorm wichtig, da nicht nur unsere Gedanken Worte formen, sondern umgekehrt, unsere Sprache auch Gedanken beeinflusst.

Entscheidend ist jedoch, dass Unternehmen eine Kultur der Diversität schaffen. Das kann in einem ersten Schritt über die Unterschrift von Leitlinien oder durch die Implementierung von Diversity-Kompetenz in Stellenprofilen erfolgen und ist ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung.

Ihr DiversityParcours mit Global DiVision…