Wer eine langfristige private oder geschäftliche Beziehung anstrebt, wird auf Dauer nur mit Vertrauen und partnerschaftlichem Miteinander ein optimales Ergebnis erreichen. Doch der Glaube allein reicht gerade zu Beginn nicht, erfolgversprechender ist da eine Strategie des „wehrhaften Vertrauens“.

Man nennt diese Strategie auch „Tit-for-Tat“, was man sowohl mit „Wie Du mir, so ich Dir“ als auch mit „Zug um Zug“ übersetzen könnte. Gemeint ist eine aktive Bereitschaft zur konstruktiven, offenen Zusammenarbeit, mit einer deutlichen Mahnung, Regelverstöße konsequent zu ahnden. Allerdings wird jede Sanktion mit dem erneuten Angebot der konstruktiven Zusammenarbeit verknüpft. Die Tür bleibt also offen – der Gegenspieler lernt, dass der Versuch, sich auf Kosten des Anderen einen Vorteil zu verschaffen, nicht lohnt.

Es gibt natürlich auch Partnerschaften, in denen der Partner sich nicht auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit einlassen will, hier heißt es, den Versuch konsequent zu beenden:
„Seit wir uns von der Idealvorstellung, 100 % der Mitarbeiter von unserem neuen Ansatz überzeugen zu wollen, verabschiedet haben, sehen wir erst bei wie vielen wir erfolgreich sind.“ So der CHRO des Technologie Kunden. „Mit Global DiVision haben wir einen Weg gefunden uns auf die neuralgischen 50 % zu fokussieren. Wir sind stolz darauf, dass wir 77 % unserer Mitarbeiter nachhaltig für den neuen Weg begeistern konnten.

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