„Es wird immer schwieriger für uns, junge Nachwuchskräfte zu bekommen. Was können wir tun, um unser Unternehmen attraktiv für heutige Bewerber zu machen?“ So die Frage der Human Capital Managerin eines Konzerns der Luftfahrt.

„Die Generation Z hat den Riesenvorteil, dass sie eine hart umkämpfte Ware ist”, sagt Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision. „Das ist ihnen bewusst und das lassen sie ihren Gegenüber beispielsweise bei Einstellungsgesprächen auch deutlich spüren.“ Die veränderten Bedürfnisse der neuen Berufseinsteiger ist ein generelles Phänomen: „Das fängt beim Malermeister um die Ecke an und geht bis hin zu IT-Unternehmen“.

Leere Statussymbole sind bei den ab 1997 geborenen out – geradezu verpönt. Wer ständig Überstunden macht ist nicht besonders „wichtig“ und erfolgreich – er ist einfach schlecht organisiert und wird eher bemitleidet als bewundert.

Die jungen Einsteiger wollen sich in jede Richtung verwirklichen. Während der Arbeitszeit sind sie hochmotiviert, hochengagiert und kreativ. Aber ihre Freizeit, Familie und Freunde sind ihnen genauso wichtig – es geht vor allem um persönliche Entwicklung. In jeder Beziehung.

Darum steht auch das Gehalt nicht mehr so im Vordergrund, wie noch in den letzten Jahrzenten. Die neue Währung am Arbeitsmarkt heißt Qualifikation. Das ist die Zukunftssicherung der Generation Z.

„Konzerne orientieren sich heute mehr an den Voraussetzungen mittelständischer Unternehmen“, weiß Dr. Monika V. Kronbügel. „Struktur, Sicherheit und Loyalität gegenüber den Arbeitnehmern – so wie einer unserer Kunden mal mit der Idee geworben hat: Wir haben seit 15 Jahren niemandem mehr gekündigt. Diese Loyalität bekommt das Unternehmen von den Jobeinsteigern ungeteilt zurück.“

Ist Ihr Unternehmen nach „X“ und Y“ auch bereit für „Z“?