Auch in Sachen Trinkgeld werden Sie merken: es weihnachtet sehr. Da sind die Blicke von Babysittern, Zeitungsbot*innen oder dem häuslichem Putzservice schon mal auf das gerichtet, was Sie dieser Tage zu geben haben. Doch Sie müssen keinesfalls die „Spendierhosen“ anhaben!

Bleiben wir zunächst privat
Zum Beispiel Babysitter, Zeitungsbot*innen, Hausmeister*innen, Friseur*innen, Postbot*innen, Haushaltshilfen oder Masseur*innen sind für Ihre Aufmerksamkeit dankbar, wenn sie das ganze Jahr über gute Leistungen erbracht haben.

Darauf gilt es zu achten
Rufen Sie besser bei der Stadtverwaltung an, bevor Sie in Sachen Müllabfuhr die Geldbörse öffnen: Es gibt nämlich regionale Unterschiede, ob und in welcher Höhe Trinkgeld angenommen werden darf. Ebenfalls ungern wird es gesehen, wenn unzählige Flaschen Alkohol verschenkt werden.

Bei Post- und Paketbot*innen sollten Sie das Trinkgeld nicht übertreiben. Eine gute Idee ist es, ihnen die Hälfte einer nützlichen oder notwenigen Dienstleistung zu bezahlen. Wer bei Ihnen im Haushalt hilft, hat dagegen einen Wochenlohn verdient.

Gehen wir ins Business
Im Geschäftsleben ist die Flut der hochwertigen Weine, Präsentkörbe oder Backwaren, die viele Jahre üblich waren, nicht mehr en vogue. Hier sind einige Firmen dazu übergegangen, den eingesparten Betrag zu spenden. Dafür gibt es dann eine Weihnachtskarte, in der die Überweisung an einen zum Beispiel sozialen Zweck erwähnt wird.

Doch leider ist es in ebenso vielen Unternehmen üblich, dass mit einer Gabe zu Weihnachten guter Service erkauft wird. Wer Hausmeister*innen kein Präsent macht, muss länger warten. In diesem Fall, ist es eine gute Idee, sich selbst treu zu bleiben. Schenken Sie Geld oder Sachwerte nur, wenn Sie mit der Dienstleistung zufrieden waren und Ihrem Dank Nachdruck verleihen möchten – nicht vorher.

Das Geschenk für Führungskräfte
Geldpräsente sind tabu für die Chefin und den Chef. Überreichen Sie stattdessen ein kleines Weihnachtsgeschenk als stilvolle Art, auf gleicher Augenhöhe Ihren Dank zu zeigen.