Jeder kennt das – wenn jemand so richtig ausrastet, laut wird und die Beherrschung verliert, dann wirkt das eher lächerlich, unsouverän, hilflos. Bleiben Sie also ruhig, höflich aber bestimmt. Eine substantive Kritik, ruhig aber deutlich vorgetragen, schlägt jeden Wutanfall um Längen.

Noch viel wichtiger aber ist, dass persönliche Kritik auch persönlich bleiben sollte. So etwas gehört nicht in die Öffentlichkeit. Führen Sie solche Gespräche immer unter vier Augen. So wird aus dem Bloßstellen eher ein Hinweis, wie es in Zukunft vielleicht besser geht. Das gilt sowohl für Kritik nach oben als auch nach unten. Auch Ihr Vorgesetzter sollte souverän genug sein, um auf mögliche Fehler hingewiesen zu werden. Wenn nicht, dann machen Sie ihn doch mal darauf aufmerksam – unter vier Augen.