Wie heißt es doch so schön? Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Der erste Eindruck aber ist in vielen Fällen der Augenblick der Begrüßung. Wer hier schon daneben liegt, hat es meist schwer, den ersten Eindruck wieder zu korrigieren.

Auf dem Flur treffen Sie Ihren Chef, in Begleitung eines wichtigen Kunden. Und nun? Wer ergreift die Initiative?
Im Geschäftsleben entscheidet die Hierarchie. Der Rangniedere wird immer dem Ranghöheren vorgestellt. In diesem Fall ist Ihr Chef gefragt. Er kennt alle Personen und ist in der „Gastgeber-Rolle“. Er sollte Sie also vorstellen.
Im privaten Umfeld sieht die Sache anders aus. Hier gelten spezielle Regeln: Die Dame wird dem Herrn, der Jüngere dem Älteren vorgestellt.

Oft kann man sich – besonders auf größeren Veranstaltungen – nicht auf Anhieb jeden Namen merken. Fragen Sie höflich nach. Damit signalisieren Sie Interesse an der Person, es ist Ihnen wichtig den Namen richtig verstanden zu haben.
In Mitteleuropa ist der Händedruck das Mittel der Wahl, egal bei welcher Veranstaltung und welcher Tageszeit. Nordeuropäer sind häufig ein wenig distanzierter – hier tut es vielleicht schon ein freundliches Nicken.
Und bitte – der Handkuss ist nur noch bei ganz besonderen Anlässen das Mittel der Wahl. Beobachten Sie die anderen Anwesenden – oft bildet sich am Eingang oder an der Garderobe eine kleine Schlange – orientieren Sie sich und schauen Sie was die anderen machen. So sind Sie auch auf unbekanntem Terrain schnell im Bilde.