Aktuelle Beispiele zeigen, dass Menschen, die eigentlich nicht zu einer der Corona-Risikogruppen gehören, dennoch krank werden können und gegebenenfalls mit den Folgeschäden zurechtkommen zu müssen. Doch selbst wenn man diesen Umstand nicht immer mitdenkt, können Respekt und Herzenswärme dafür sorgen, Rücksicht auf Menschen zu nehmen, die ein größeres Risiko tragen, krank zu werden.

Gute Umgangsformen sind in dieser Situation also nicht nur höflich, sondern auch notwendig, um das Wohlergehen anderer zu gewährleisten. Social Distancing ist daher auch eine Ausdrucksform von Rücksichtnahme. In Unternehmen sorgen Maßnahmen wie Home-Office, virtuelle Meetings, Telefonate und Mails für den nötigen Abstand. Vor Ort im Büro ist es wichtig, die Abstandsregel von zwei Metern einzuhalten und auf das Schütteln der Hände zu verzichten.

Aber auch mit Sprache und Schrift können Respekt und Akzeptanz ausgedrückt werden. Anstelle der obligatorischen freundlichen Grüße, sorgen Abschlussformeln wie „Bleiben Sie gesund“, „Passen Sie auf sich auf“ oder „Alles Gute für Sie“ für eine gewisse Verbundenheit, die nur entstehen kann, wenn man die Umstände nicht ignoriert.

Die aktuelle Situation verlangt uns allen ein hohes Maß an Flexibilität und eine schnelle Anpassungsgabe ab. Daher ist es nur von Vorteil, sich zu solidarisieren, um gemeinsam Lösungen zu finden. Wertschätzung, Verständnis und Freundlichkeit sorgen für Loyalität bei Partner*innen und Mitarbeiter*innen. Nur so können sich Unternehmen auch in einer Welt mit Corona weiterentwickeln.