Sie kennen das sicher: Immer, wenn man sich anderen präsentiert – während eines Vortrages, auf einer Bühne oder auch für den Fotografen bei einem Fotoshooting – weiß man plötzlich nicht mehr wohin mit den Händen.

Eigentlich stören Arme und Hände im Alltag nicht – sie haben ihre wichtigen Funktionen und wir denken über die Nutzung gar nicht nach. Sie werden benutzt, gepflegt, geschüttelt. Aber wenn wir vor anderen stehen, wenn wir uns präsentieren, wenn wir angeschaut werden, dann weiß man plötzlich nicht wohin damit. Auf dem Rücken oder vor dem Bauch verschränken? In die Hosentaschen stecken? Oder sogar die berühmte Kanzlerinnen-Raute?

Bleiben Sie entspannt und beachten Sie ein paar einfache Regeln. Fuchteln Sie während eines Vortrages oder bei Gesprächen nicht wild mit den Händen herum. Kratzen Sie sich nicht am Kopf, auch wenn es juckt. Das wirkt eher hektisch und unsicher, als dass es Ihren Vortrag unterstützt. Die Hosentaschen sind tabu! Bewegen Sie die Hände „vor dem Bauch“. Nicht höher, aber auch nicht unterhalb der Gürtellinie. Die Handflächen sollten bei Ihren Gesten nach oben gerichtet sein. So unterstreichen Sie den Inhalt Ihrer Worte, ohne aggressiv oder unseriös zu wirken. Und ja – die Raute und Varianten davon sind eine Möglichkeit, wenn man mal nicht weiß, wohin mit den Händen.

Übrigens, wenn Sie Zuhörer sind, gibt es auch ein paar Dinge zu beachten. Halten Sie die Hände über dem Tisch – im digitalen Zeitalter stehen Sie sonst sofort im Verdacht, dass Sie nicht zuhören, sondern sich mit Ihrem Smartphone beschäftigen.