26.01.2021 | Business Knigge: Die Kunst des Streitens Teil 2

Von |2021-01-26T10:41:50+01:00Januar 26th, 2021|Newsletter DEU|

Wer kennt es nicht: Es hat als harmloses Gespräch begonnen, bis sich die Standpunkte der Gesprächsteilnehmer*innen nicht mehr miteinander vertragen. Das Gesprächsklima spannt sich an und es fällt schwer, die Beherrschung zu behalten. Egal, ob ein Trennungsgespräch oder eine Debatte zu COVID-19 – Streit ist dann oftmals bereits vorprogrammiert. Wie schaffen wir es uns dem Druck zu entziehen? Wie bewahren wir unsere ins Wanken geratenen Grundsätze von Wertschätzung, Augenhöhe und Herzensbildung? Auch in diesem Monat geben wir fünf wertvolle Tipps, wie Sie Streit bewältigen und in Konfliktsituationen Haltung bewahren können.

6. Streit sucht Positionen
Unterschiedliche Streitpositionen sind oftmals Ausdruck für etwas, dass uns zur Erreichung unserer Ziele als sinnvoll erscheint. Bestehen Sie nicht darauf, die Position ihres Gegenübers zu entkräften, sondern fragen Sie sich, was ihre eigene Position bewegt, denn …

7. Streit verfolgt Interessen
… hinter Ihrer Position stecken zumeist Interessen, die ihre Berechtigung haben. Am Ende geht es ja darum, dass Sie diese auch verwirklichen können. Je transparenter diese Interessen allen Beteiligten sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich mit dem Streit neue Wege eröffnen.
Unser Tipp: Fragen Sie Ihr Gegenüber im Streit nach dem Warum seiner Forderungen. Vieles wird dadurch klarer und verständlicher.

8. Streit braucht Ausdruck
Es ist nicht immer leicht, im Streit den richtigen Ton und die passenden Worte zu wählen. Auch wenn Sie der festen Überzeugung sind, alles richtig zu machen, muss das nicht unbedingt heißen, dass Ihr Gegenüber sie genauso versteht, wie Sie das beabsichtigen. Hier lohnt sich die Nachfrage, was der andere eigentlich gehört hat. Überlegen Sie, ob es sich mit dem deckt, was Sie bewusst oder unbewusst mitteilen wollten. Bleiben Sie interessiert, zugewandt und höflich.

9. Streit benötigt Form
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Zeitpunkt und Ort, an dem die Konfliktsituation stattfindet. Denn nicht selten hat die Umgebung einen direkten Einfluss auf das Gespräch. Haben Sie das Gefühl, dass ein Gespräch zum Streit ausarten könnte, stellen Sie sicher, dass alle anwesend sind, die an einer Lösung mitwirken könnten.

10. Streit vertieft Haltung
Wenige Situationen zeigen so eindrücklich, wo wir in unserer persönlichen Entwicklung gerade stehen, wie im Streit. Wer Konflikte und Krisen für das eigene, persönliche Entwicklungspotenzial nutzen kann, geht aus jedem Streit als Gewinner hervor.

Unser Fazit:
Versuchen Sie, die Herausforderung Konflikt anzunehmen und Ihrem Gegenüber mit Wertschätzung und auf Augenhöhe zu begegnen. Nur auf diese Weise lässt sich eine Lösung finden. Und sollte eine friedliche Einigung nicht gelingen, nehmen Sie Hilfe an. Die Mediation ist im Streitfall – egal ob privat oder geschäftlich – eine gute Begleitung.

19.01.2021 | Mehr als nur sparsam wirtschaften

Von |2021-01-04T17:57:05+01:00Januar 19th, 2021|Newsletter DEU|

Die deutschen Konzernchefs sind in der Zwickmühle: Weil die Wirtschaft noch immer in der pandemiebedingten Krise steckt, müssen sie das Geld zusammenhalten. Doch wer den Blick nach China richtet, weiß, dass der nächste Aufschwung schon in Sichtweite ist.
Auch die bald verfügbaren Impfstoffe werden die Auswirkungen der Pandemie deutlich abmildern. Sollten Unternehmen jetzt schon Geld in die Hand nehmen, um sich für die rosige Zukunft zu rüsten?

Die Antwort sollte eindeutig „Ja!“ lauten, wie führende deutsche Beratungsunternehmen übereinstimmend empfehlen. Wer überleben will, muss jetzt investieren.
Es gibt derzeit viele Chancen, im eigenen Markt oder in der Produkterweiterung zu wachsen. Die überhitzte Personallage der letzten Jahre, in denen Fachkräfte für den Ausbau neuer Kapazitäten schwer zu bekommen waren, hat sich schlagartig abgekühlt. Wer jetzt den Mut zur Investition aufbringt, kauft günstig ein.

Das gilt auch – oder gerade – für Digitalisierungsinitiativen: Schnelle Zukäufe von strauchelnden Start-ups mit soliden Grundideen und die Einstellung von digitalen Talenten können sich später auszahlen. Ebenso verhält es sich mit der Anschaffung digitaler Tools und zielgerichteter Investitionen in Technologie. Es gibt zudem Investitionen, die fast gar kein Geld, dafür aber eine Menge Zeit kosten. Seriöses Nachforschen und Nachdenken über die neuen Bedürfnisse der Kundschaft, die sich ihrerseits verändert – egal ob B2B oder B2C – ist angezeigt. Diejenigen, die die veränderten Bedürfnisse erkennen und ihr Unternehmen in den kommenden Monaten umstellen, machen das Beste aus der unfreiwilligen Verschnaufpause und können mit neuer Kraft und Zielstrebigkeit durchstarten.

Schnelles und effizientes Reagieren – bitte hier entlang …

12.01.2021 | Neue Handelswege

Von |2021-01-04T17:53:03+01:00Januar 12th, 2021|Newsletter DEU|

Lange hatten sich die klassischen Modehändler geziert und sich nur widerstrebend auf übermächtige Konkurrenten wie Zalando oder AboutYou eingelassen. Doch spätestens mit der Corona-Krise wurde die Zusammenarbeit mit den Online-Plattformen interessant. Mittlerweile verkaufen tausende von Boutiquen über Zalando und Co. ihre Kleidung.
Mit vergleichsweise kleinem Engagement konnten sie so den Anschluss halten, als die stationären Läden schließen mussten. Und es ist kaum denkbar, dass die Unternehmen das digitale Neuland nach der Pandemie wieder verlassen werden.

Was diesen Prozess angeht, ist die Modebranche in guter Gesellschaft. „Es geht ein Transformationsschub durch den Mittelstand“, sagt Dr. Monika V. Kronbügel, CEO der Global DiVision. Lange hatten viele Mittelständler*innen bereits einzelne Prozesse digitalisiert. Aber das eigene Geschäftsmodell wirklich digital zu transformieren, war insbesondere Familienunternehmen nicht so richtig geheuer. Nun offenbart eine repräsentative Umfrage der DZ Bank, dass viele bereit sind, ihre Firmen-DNA mit der Digitalisierung zu verändern und in die Zukunft zu investieren.

Rund 20 Prozent der 1500 befragten Unternehmen wollen ihre Produktion und ihre Geschäftsmodelle langfristig neu ausrichten. Das gelte für alle Branchen und Größenklassen. Knapp 40 Prozent der Mittelständler stocken der Studie zufolge ihre Investitionen in Digitalisierung, neue Technologien und Künstliche Intelligenz auf. Bei den Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz ist es sogar die Hälfte.

Wir begleiten Sie bei Ihrer digitalen Transformation …

05.01.2021 | Innovation durch Disruption

Von |2021-01-04T17:43:20+01:00Januar 5th, 2021|Newsletter DEU|

Wie viele Chancen in der Kraft der Disruption liegen, zeigt sich besonders gut am Beispiel der Bekleidungsindustrie. Der zweite Weltkrieg sorgte dafür, dass Frauen in den Fabriken das Ruder übernahmen. Dieser Umstand veränderte die Branche nachhaltig und sorgte ganz nebenbei dafür, dass die Hose auch zu einem Must-have für Frauen wurde. Auch die Konfektionsgröße hat ihren Ursprung in der Vermessung von Soldaten für deren Uniformen. Last but not least hat die bahnbrechende Erfindung Internet zu Veränderungen in allen Prozessen geführt. Doch wie wirkt sich die aktuelle Situation auf die Bekleidungsindustrie aus?

„Anders als die Corona-Krise waren disruptive Elemente, wie der Resale-Markt, verschiedene Nachhaltigkeitsbewegungen sowie die steigende Transparenznachfrage in der Produktions- und Lieferkette natürliche Branchenentwicklungen“, weiß Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision. „Die aktuelle Situation hat alle Routinen und gelernten Produktionsprozesse unterbrochen oder zumindest erschüttert“.

Die allgemeine wirtschaftlich angespannte Situation, hat in der Bekleidungsbranche zunächst zu Umsatzeinbrüchen geführt, die selbst der Onlinehandel nur teilweise auffangen konnte. Dennoch, hat die Krise die Digitalisierung in der Branche noch einmal vorangetrieben. Gerade der Handel zeigt, dass Spezialisierung, Emotionalisierung und Community-Building das A und O sind, um gut durch Krisenzeiten zu kommen. Auch heute noch gibt es beispielsweise Kurzwarenläden, aber sie haben sich auf Hobbyschneider und Modestudenten spezialisiert. Entscheidend ist der Mut zu experimentieren, radikal zu denken und bis an die Grundfesten des eigenen Geschäftsmodels sowie der Marke zu gehen.

„Wir haben bei uns mittlerweile eine veränderte Saison-Taktung und sind umgestiegen auf effizientere globale Just-in-Time-Produktion, die Herstellung vor Ort, den Ausbau von IT-Infrastrukturen, Homeoffice für die Angestellten, digitale Fashion Weeks und Showrooms“, so ein Kunde aus der Bekleidungsbranche von Global DiVision.

Sprechen Sie mit uns, und wir disruptieren gemeinsam Ihr Unternehmen erfolgreich …

29.12.2020 | 2021!

Von |2020-11-30T19:06:18+01:00Dezember 29th, 2020|Newsletter DEU|

Ein bewegtes Jahr mit allen Höhen und Tiefen liegt hinter uns. Wir haben viel gelernt, umgebaut und erneuert. Zeit, den Blick nach vorne zu richten. Wir wünschen Ihnen, liebe Kund*innen, Freund*innen und Leser*innen, für das nächste Jahr viel Motivation, Kraft, Erfolg und vor allen Dingen Gesundheit.

21.12.2020 | Erholsame Weihnachten!

Von |2020-11-30T18:59:41+01:00Dezember 21st, 2020|Newsletter DEU|

In drei Tagen feiern wir erneut das Fest der Liebe. Sicherlich anders als in den Jahren zuvor, aber in jeder Veränderung liegt auch die Kraft für Neues und Positives. Einmal mehr ist Weihnachten eine Konstante, die uns in diesem Jahr mehr Hoffnung und Zuversicht beschert als sonst. Egal, ob wir aus religiösen Gründen feiern oder nicht, wir haben dieses Mal alle etwas gemeinsam und diese Verbindung kann sehr viel Gutes bewirken.

Wir wünschen Ihnen ein friedliches und harmonisches Weihnachtsfest. Bleiben Sie gesund!

Auch das Team von Global Division feiert und macht sich auf den Weg in ein neues Jahr. Vom 21. Dezember an haben wir Betriebsferien und freuen uns ab dem 5. Januar wieder auf Sie!

15.12.2020 | Business Knigge: Die Kunst des Streitens Teil 1

Von |2020-12-15T09:27:41+01:00Dezember 15th, 2020|Newsletter DEU|

Wir alle kennen die Situation, wenn sich der eigene Standpunkt nicht mit dem Standpunkt des Gegenübers verträgt. Sei es in einer Debatte über COVID-19, einer Trennungssituation oder am Arbeitsplatz. Wenn sich das Gesprächsklima anspannt, ist Streit meist nicht mehr abzuwenden, denn unter Druck geraten unsere Grundsätze von Wertschätzung, Augenhöhe und Herzensbildung in Gefahr. Doch was tun, wenn die Situation kippt und Sie sich zunehmend beherrschen müssen? Wir geben Ihnen in diesem und im nächsten Monat jeweils fünf wertvolle Tipps, wie sie Streit bewältigen und in Konfliktsituationen Haltung bewahren können.

1. Streit ist menschlich
Grundsätzlich gehört Streit zum Leben dazu, wer Konfliktsituationen als etwas Normales ansehen kann, nimmt die Dramatik aus der Sache und behält einen kühleren Kopf.

2. Streit macht menschlich
Oft stehen uns in Konfliktsituationen unsere Gefühle im Weg. Deshalb hilft es, wenn man hier kurz auf die Stopp-Taste drückt und sich fragt, welche Gefühle in der aktuellen Situation noch mitschwingen. Zum Beispiel bei einem Trennungsgespräch, das negative Erfahrungen aus der Vergangenheit oder Existenzängste in Richtung Zukunft hervorholen kann.

3. Streit verbindet Menschen
Klingt komisch, ist aber tatsächlich so, denn jeder Konflikt geht mit einem Austausch tiefer Emotionen einher. Egal, ob Angst, Trauer oder Wut – denken Sie immer daran, dass auch ihr Gegenüber Gefühle hat und es ihm oder ihr am Ende nicht besser geht, als Ihnen selbst.

4. Streit riskiert Beziehungen
Ob ein Streit eine Beziehung intensiviert oder gar kaputt macht, hängt davon ab,
wie gestritten wird. Behalten Sie im Blick, wie wichtig der Andere wirklich ist. Versuchen Sie, auch im Streit eine respektvolle Haltung zu bewahren.

5. Streit kann wachsen
In jedem Streit liegt auch das Potenzial, die Dinge wieder einzurenken. Warten Sie nicht, bis die Fronten so verhärtet sind, dass es keinen Weg mehr zurück gibt.

08.12.2020 | Paradoxon Erholung – Was Mitarbeiter*innen für ihr Wohlbefinden tun können

Von |2020-11-30T18:48:03+01:00Dezember 8th, 2020|Newsletter DEU|

Kennen Sie das? Das Arbeitspensum ist hoch und verlangt viel Aufmerksamkeit und Energie. Der Arbeitsalltag ist bestimmt von schnellen Prozessen und Veränderungen. Doch selbst wenn das erhöhte Arbeitsaufkommen es zulässt, irgendwie will das mit dem Abschalten zum Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub nicht richtig funktionieren. Die Gedanken kreisen und der Schlaf war auch schon mal besser. Doch was tun, um aus dem Hamsterrad auszusteigen?

„Wie gut die Regeneration in der arbeitsfreien Zeit funktioniert, ist natürlich maßgeblich von der Unternehmenskultur abhängig. Aber auch die Mitarbeitenden können viel dafür tun, ihre Lage zu verbessern“, so Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision.

Micro Breaks
Gönnen Sie sich am Arbeitsplatz neben den formal geregelten Pausen kurze Auszeiten, in denen Sie sich bewegen, kurze informelle Gespräche führen oder einfach nur aus dem Fenster schauen. Auch ausgefallene Meetings oder lange Zugfahrten können für Arbeitspausen genutzt werden.

Der Feierabend
Auch wenn Überstunden, Pendeln oder Aufgaben innerhalb der Familie den Feierabend einschränken, versuchen Sie regelmäßig für kleine Auszeiten zu sorgen. Das kann eine kurze Jogging-Runde, ein Buch, eine Entspannungs- oder Achtsamkeitsübung sein.

Wochenende
Vermeiden Sie Freizeitstress am Wochenende. Wenn die Tage es zulassen, können Sie natürlich allen möglichen Aktivitäten nachgehen. Manchmal ist schlichtes Nichts-Tun jedoch hilfreicher, um „runterzukommen“.

Urlaub
Studien zeigen, dass die Wirkung ausgedehnter Urlaube häufig schnell wieder nachlässt. Es kann effektiver sein, mehrere Kurzurlaube zu nehmen.

Natur
Wenn es die Zeit zulässt, gehen Sie raus in die Natur. Das hat nachweislich eine positive Wirkung auf Konzentration und Stimmung. Ein Spaziergang im Park in der Mittagspause oder eine Wanderung im Wald am Wochenende wirken oft Wunder.

Sprechen Sie mit uns über Ihre mentalen Auszeiten…

01.12.2020 | Paradoxon Erholung – Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen unterstützen können

Von |2020-11-30T18:50:21+01:00Dezember 1st, 2020|Newsletter DEU|

Jedes Unternehmen wünscht sich, dass implementierte, moderne Arbeitsformen zu schnellerem, produktiverem und innovativerem Arbeiten führen. Doch oftmals fordert dies auch mehr mentale Präsenz und Flexibilität von den Mitarbeitenden. „Eine gut ausbalancierte Erholungskultur kann an dieser Stelle Wunsch und Wirklichkeit in Einklang bringen“, so Dr. Monika V. Kronbügel, CEO von Global DiVision. Doch wie genau funktioniert das?

Die Umsetzung von notwendigen Erholungsphasen ist häufig eine echte Herausforderung. Je höher die Belastung, desto schwieriger die Regeneration in der Freizeit – ein Paradoxon. Die gute Nachricht: Unternehmen können Ihre Mitarbeiter*innen bei der Regeneration unterstützen und so die Arbeitsergebnisse verbessern. „Sollen innovative Arbeitsformen und die damit verbundenen Anforderungen erfolgreich sein, ist es wichtig, dass sie von den Mitarbeitenden als positiv wahrgenommen werden“, erklärt Dr. Monika V. Kronbügel weiter. „Das bedeutet, dass zum Beispiel ein höheres Arbeitspensum zeitlich begrenzt sein sollte, um schlechte Stimmungen und Überlastung zu vermeiden.“

Auch Microbreaks neben der Mittagspause, Kurz-Urlaube, ein arbeitsfreier Feierabend oder Achtsamkeit sind wichtige Stellschrauben. Unternehmen können hier ganz aktiv unterstützen, indem sie zum Beispiel Rückzugsorte am Arbeitsplatz schaffen, Pausenfit-Programme anbieten, Spielmöglichkeiten, wie Kickertische oder Tischtennisplatten aufstellen oder das Thema Erholung grundsätzlich in der Unternehmenskultur verankern. Voraussetzung für entsprechende Maßnahmen ist jedoch immer die Erkenntnis, dass effizientes Arbeiten und Erholung keine Gegensätze sind, sondern Teile desselben Prozesses. Langfristig führt das nachgewiesenermaßen zu mehr Produktivität und einem besseren Arbeitsklima.

Sprechen Sie mit uns über Ihre mentalen Auszeiten…

24.11.2020 | Business Knigge: Alle Jahre wieder

Von |2020-11-02T19:59:40+01:00November 24th, 2020|Newsletter DEU|

Auch in Sachen Trinkgeld werden Sie merken: es weihnachtet sehr. Da sind die Blicke von Babysittern, Zeitungsbot*innen oder dem häuslichem Putzservice schon mal auf das gerichtet, was Sie dieser Tage zu geben haben. Doch Sie müssen keinesfalls die „Spendierhosen“ anhaben!

Bleiben wir zunächst privat
Zum Beispiel Babysitter, Zeitungsbot*innen, Hausmeister*innen, Friseur*innen, Postbot*innen, Haushaltshilfen oder Masseur*innen sind für Ihre Aufmerksamkeit dankbar, wenn sie das ganze Jahr über gute Leistungen erbracht haben.

Darauf gilt es zu achten
Rufen Sie besser bei der Stadtverwaltung an, bevor Sie in Sachen Müllabfuhr die Geldbörse öffnen: Es gibt nämlich regionale Unterschiede, ob und in welcher Höhe Trinkgeld angenommen werden darf. Ebenfalls ungern wird es gesehen, wenn unzählige Flaschen Alkohol verschenkt werden.

Bei Post- und Paketbot*innen sollten Sie das Trinkgeld nicht übertreiben. Eine gute Idee ist es, ihnen die Hälfte einer nützlichen oder notwenigen Dienstleistung zu bezahlen. Wer bei Ihnen im Haushalt hilft, hat dagegen einen Wochenlohn verdient.

Gehen wir ins Business
Im Geschäftsleben ist die Flut der hochwertigen Weine, Präsentkörbe oder Backwaren, die viele Jahre üblich waren, nicht mehr en vogue. Hier sind einige Firmen dazu übergegangen, den eingesparten Betrag zu spenden. Dafür gibt es dann eine Weihnachtskarte, in der die Überweisung an einen zum Beispiel sozialen Zweck erwähnt wird.

Doch leider ist es in ebenso vielen Unternehmen üblich, dass mit einer Gabe zu Weihnachten guter Service erkauft wird. Wer Hausmeister*innen kein Präsent macht, muss länger warten. In diesem Fall, ist es eine gute Idee, sich selbst treu zu bleiben. Schenken Sie Geld oder Sachwerte nur, wenn Sie mit der Dienstleistung zufrieden waren und Ihrem Dank Nachdruck verleihen möchten – nicht vorher.

Das Geschenk für Führungskräfte
Geldpräsente sind tabu für die Chefin und den Chef. Überreichen Sie stattdessen ein kleines Weihnachtsgeschenk als stilvolle Art, auf gleicher Augenhöhe Ihren Dank zu zeigen.

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